Prozesskosten reduzieren mit Six Sigma

Mit Methode aus der Krise zum Erfolg

Six Sigma entstand in einer kritischen Unternehmenssituation. Einbrechende Umsätze, unzuverlässige Produkte, geringe Individualisierung, attraktivere Produkte der Konkurrenz – das waren nur einige Merkmale dieser Unternehmenskrise, so berichten Zeitzeugen. Das strukturierte, analytische, kreative Vorgehen von Six Sigma führte das Unternehmen letztendlich aus der Krise. Das neue Produkt erreichte die Zielsetzung: es war günstiger, robuster, und bescherte dem Kunden einen hohen Individualisierungsgrad. Eine nahezu fehlerfreie Fertigung wurde ebenfalls erreicht.

Mit Hilfe der Six Sigma Methode entstehen auch heute neue Produkte und Dienstleistungen mit dem Fokus auf einen bestmöglichen Kundennutzen. Gleichzeitig nutzen wir Six Sigma in existierenden Abläufen, um Kostentreiber besser identifizieren und zu kontrollieren.

Ob Bearbeitungszeiten von Anträgen, Kundenreklamationen, Erprobung von Bauteilen, Ausbringungsquoten, fehlerhafte Bauteile oder problematische Montageprozesse – in allen diesen Prozessen lauern Kostentreiber. Als Kostentreiber lassen sich alle Einflüsse beschreiben, die den geplanten Ablauf eines Prozesses negativ beeinflussen.

Treiber des Erfolges kontrollieren

Systematisch werden die wahrnehmbaren Effekte und deren Variation in Verbindung mit wirkenden Einflussfaktoren analysiert:

  1. Welche Einflüsse bestimmen die Ergebnisgröße? Der Monatsumsatz als Ergebnis ist nach seiner Erhebung nicht mehr änderbar. Beeinflusst wird der Umsatz z. B. von der Anzahl der Telefonate mit potentiellen Kunden pro Tag. Zwischen den Erhebungen des monatlichen Umsatzes (Ergebnis) stellen somit Anzahl und Verlauf von Kundengesprächen eine steuerbare Größe dar. Beide gelten als maßgeblich bestimmende Einflussgröße des Umsatzes.
  2. Ab wann sind beobachtbare Unterschiede im Sinne des Ergebnisses handlungsrelevant? Ist etwas zu verändern, wenn die Fehlerrate zwischen zwei Probenentnahmen unterschiedlich ist oder nicht?

Beide Fragestellungen erfordern Informationen, die vertrauenswürdig sind. In vielen Projekten ist zu beobachten, dass Informationen mit denen unternehmerische Entscheidungen getroffen werden unvollständig und/oder wenig vertrauenswürdig sind. (Siehe hierzu auch der VMFD-Blogbeitrag „Gute Entscheidungen für Manager…“)

Six Sigma geschulte Mitarbeiter unterstützen Unternehmen dabei, aus Zahlen vertrauenswürdige Informationen zu generieren und gleichzeitig Risiken von Entscheidungen zu reduzieren. Um mehr als 50% reduzieren sich nachweislich Fehlerkosten in einzelnen Situationen. Abläufe in der Verwaltung lassen sich beschleunigen, weil z. B. Korrekturen entfallen.

Übertragung von Erfolgskriterien

Was brauchen Sie, um in Ihrem Unternehmen Prozesskosten nachhaltig zu reduzieren?

  1. Fokussieren Sie als Entscheider auf die TOP Prioritäten und stellen Sie dafür Ressourcen bereit ohne das Alltagsgeschäft negativ zu beeinflussen.
  2. Identifizieren Sie gemeinsam mit Six Sigma Experten die Kostentreiber in den beteiligten Prozessen und sorgen Sie für deren Bearbeitung im Alltagskontext.
  3. Verbinden Sie Methodenwissen und Projektleiterkompetenz, in einer von Vertrauen und Verbindlichkeit geprägten Arbeitsweise, die Prozess- und Hierarchiegrenzen überschreitet.

Der Einsatz von Six Sigma bietet Ihnen als strukturierte, projektorientierte Methode die Möglichkeit, aus Variationen von Alltagssituation Informationen zu Kostentreiber in Prozessen zu gewinnen. Interdisziplinäre Teams unter Leitung von gut geschulten Six Sigma Experten, deren wertschätzende Haltung Vertrauen und Verbindlichkeit erzeugt, bringen Prozesse auf ein neues Leistungsniveau. Entscheidend für den Erfolg von Six Sigma ist darüber hinaus ein von Verbindlichkeit getragenes Zusammenspiel zwischen Entscheidern, Six Sigma Projektleitung, dem Team und weiteren Beteiligten.

Sie haben Fragen zu Six Sigma? Kontaktieren Sie uns, wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und Ihre Herausforderungen und klären ob und wie Six Sigma Sie bei der Erreichung Ihrer Ziele unterstützen kann.

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